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Zahnarzt übersieht apikale Parodontitis, Abgrenzung Diagnoseirrtum zu Diagnosefehler?

Das Übersehen einer apikalen Parodontitis bedeutet nicht immer einen Behandlungsfehler, da diese in vielen Fällen auf Röntgenbildern nicht so ohne weiteres zu erkennen ist.

„Unterliegt der Arzt einem vertretbaren Diagnosefehler – hier über das Vorliegen einer apikalen Parodontitis – und klärt er deshalb den Patienten objektiv falsch über die Therapiemöglichkeiten und alternativen Behandlungsmethoden auf, so stellt sich das als eine (in sich richtige) Folge eines haftungsrechtlichen irrelevanten Irrtums.

Stellt sich die Fehlerhaftigkeit einer Diagnose nicht als vorwerfbar dar, kann darauf auch keine Haftung wegen eines Aufklärungsversäumnisses hergeleitet werden, weil es jedenfalls am notwendigen Verschulden fehlt.“

Quelle: OLG Dresden, Beschluss vom 09.12.2020, Az.: 4 U 1777/20

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