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Widerruf einer Autofinanzierung bei fehlerhafter Widerrufsinformationen

Die in einer Widerrufsinformation enthaltene Verweisung auf „alle Pflichtangaben nach § 492 Absatz 2 BGB“ ist nicht klar und verständlich i.S.d. Art. 247 § 6 Abs. 1 Satz 1 EGBGB ist. Eine solche Widerrufsinformation ist daher fehlerhaft.

Der Darlehensgeber kann sich nicht auf die Gesetzlichkeitsfiktion berufen, wenn in der Widerrufsinformation bei den Hinweisen zu weiteren Verträgen neben einem von den Parteien geschlossenen verbundenen (Kauf-)Vertrag noch weitere, im Einzelfall nicht abgeschlossene (Versicherungs-)Verträge aufgeführt werden.

Quelle: Urteil des BGH vom 27.10.2020, Az.: XI ZR 525/19

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