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Unerlaubte Werbung mit Vorher-Nachher-Bildern auch bei Unterspritzung

Der Kläger, ein eingetragener Verein, ist der Ansicht, durch diese Werbung mit Fotos für
einen operativen plastisch-chirurgischen Eingriff, die eine Patientin vor und nach der
Behandlung zeigen, habe die Beklagte gegen § 11 Abs. 1 S. 3 Nr. 1 HWG verstoßen.
Auch das Unterspritzen der Haut mit Hyaluronsäure mittels einer Kanüle unterfalle
diesem Verbot.

Es handele sich um einen – mit einem Gefährdungspotential für die
Patienten einhergehenden – instrumentellen Eingriff zur Form- und Gestaltsveränderung
und nicht lediglich um eine ästhetische Behandlung, die auch ein Kosmetiker vornehmen
könne. Dem angesprochenen Verkehr werde durch die Werbung der Eindruck eines
operativen Eingriffs vermittelt.

Das Landgericht Frankfurt am Main gab der Klage statt.

Quelle: LG Frankfurt am Main, Urteil vom 03.08.2021, Az. 3-06 O 16/21

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