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Keine Aufklärungsmangelhaftung bei vertretbarem Diagnosefehler

Die Wertung einer objektiv unrichtigen Diagnose als Behandlungsfehler setzt die vorwerfbare Fehlinterpretation erhobener Befunde oder die Unterlassung der für die Diagnosestellung oder ihre Überprüfung notwendiger Befunderhebungen in ex-ante Sicht voraus.

Unterliegt der Arzt dagegen einem vertretbaren Diagnoseirrtum, ist dies haftungsrechtlich irrelevant. Klärt der Arzt den Patienten deshalb unzureichend über mögliche Behandlungsoptionen auf, kommt eines Haftung wegen eines Aufklärungsmangels nicht in Betracht.

Quelle: Beschluss des OLG Dresden vom 09.12.2020, Az.: 4 U 1777/20

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