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Beweis für ausreichendes Arztaufklärungsgespräch

Der vom Arzt zu führende Beweis für ein ausreichendes Aufklärungsgespräch erfordert nicht dessen konkrete Erinnerung. Er kann auch durch den Nachweis einer „ständigen Übung“ geführt werden, wenn die Angaben des Arztes hierzu schlüssig sind und durch die Dokumentation im Wesentlichen bestätigt werden.

Es ist nicht erforderlich, über alle möglichen Zugangswege für die Anlage eines Katheters aufzuklären, denn die Aufklärung muss nur „im Großen und Ganzen“ erfolgen.

Es genügt, wenn dem Patienten ein allgemeines Bild von der Schwere der Richtung des Risikos dargelegt wird. Die Anlage eines Zentralvenenkatheters über die vena femoralis ohne Ultraschallüberwachung entsprach im Jahr 2013 dem medizinischen Behandlungsstandard.

Quelle: Urteil des OLG Dresden vom 29.06.2021, Az.: 4 U 1388/20

 

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