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Zur Verkehrssicherungspflicht eines Krankenhausträgers

Ein Krankenhausträger muss nur auf solche Gefahren hinweisen, die für den Besucher mit der erforderlichen Aufmerksamkeit nicht oder nicht rechtzeitig erkennbar sind. Im Übrigen muss sich ein Krankenhausbesucher grundsätzlich selbst auf die typischen Gegebenheiten eines Krankenhauses einstellen.

Eine Frau verletzte sich während eines Krankenhausbesuchs auf dem Weg zum Aufzug, indem sie über eine dort aufgestellte Sitzgruppe stolperte. Sie war der Ansicht, das Krankenhaus hätte diese Sitzgruppe als Gefahrenquelle besser sichern müssen. Ihre Klage auf Schadenersatz und Schmerzensgeld wurde jedoch abgewiesen. Das Gericht hielt die vermeintliche „Stolperfalle“ für ausreichend erkennbar.

Quelle: Landgericht Köln, Urteil vom 23.01.2020 – 2 O 93/19

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