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Zum Vergütungsanspruch eines Arztes bei unvollständiger Dokumentation

Ein Arzt verliert seinen Vergütungsanspruch, wenn eine metrische und fotografische Dokumentation vor und nach Abschluss der Therapie zum obligaten Leistungsinhalt einer Abrechnungsziffer nach EBM gehört, er diese Dokumentation aber nicht vorlegen kann.

Daran ändert auch nichts, dass die Behandlung noch nicht abgeschlossen ist, Patienten die Therapie nicht mehr fortsetzten und folglich eine vollständige Abschlussdokumentation nicht möglich war. Es handelt sich um das allgemeine Risiko des Vertragsarztes, dass im Fall eines Therapieabbruchs die Leistungslegende nicht erfüllt wird und keine Leistung abgerechnet werden kann.

Quelle: Sozialgericht München, Urteil vom 27.11.2019 – S 38 KA 1352/12

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