Springen Sie direkt:

Aktuelles

Richtlinie: Kryokonservierung von Ei- und Samenzellen wird GKV-Leistung

Die Kryokonservierung von Ei- und Samenzellen in flüssigem Stickstoff sowie die dazugehörigen medizinischen Maßnahmen sind künftig unter bestimmten Voraussetzungen Leistung der GKV.

Ob eine Therapie keimzellschädigend sein kann und damit ein Leistungsanspruch gegeben ist, entscheidet die Fachärzting/der Facharzt, die oder der die Grunderkrankung des bzw. der Versicherten diagnostiziert oder behandelt. Die beschlossene Richtlinie sieht eine umfassende zweistufige Beratung der Versicherten im Rahmen der Grunderkrankungsbehandlung sowie bei der Keimzellentnahme und Kryokonservierung vor. Zur Durchführung der vertieften fachlichen Beratung sind bei weiblichen Versicherten Fachärzte für Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit Schwerpunkt Gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin und bei männlichen Versicherten Fachärzte mit der Zusatzweiterbildung Andrologie berechtigt.

Der Beschluss wird dem BMG vorgelegt und tritt nach Nichtbeanstandung und Veröffentlichung im Bundesanzeiger in Kraft. Die Leistungen können erbracht werden, nachdem der BA über die Höhe der Vergütung im EBM entschieden hat.

Quelle: Beschlusstext

Wir wollen, dass Sie Recht bekommen.

Sie benötigen Unterstützung? Dann vereinbaren Sie jetzt einen unverbindlichen Telefontermin mit uns.

Telefontermin vereinbaren