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Laser-Einsatz bei Kataraktoperationen rechtfertigt kein höheres Honorar

Ein privater Krankenversicherer muss nicht für erhöhte Kosten aufkommen, die durch den Einsatz eines speziellen Lasers bei bestimmten Augenoperationen entstanden sind.

Bei Kataraktoperationen (Behandlungen des Grauen Stars) berechnen Operateure des öfteren deutlich mehr als für eine Operation allein mit Skalpell, wenn sie zusätzlich einen sog. Femtosekundenlaser einsetzen. Sie machen dann dafür die Beträge geltend, die sie bei einer „intraoperativen Strahlenbehandlung mit Elektronen“ verlangen könnten.

Nach Auffassung des OLG Düsseldorf darf eine solche Laser-Operation nur wie diejenige mittels Skalpell und mit dem in der Gebührenordnung vorgesehenen geringen Zuschlag für einen Lasereinsatz abgerechnet werden. Der Einsatz des Lasers diene lediglich dazu, die bewährte und gebührenrechtlich erfasste Operationstechnik zu optimieren; er sei aber keine selbständige ärztliche Leistung.

Quelle: Oberlandesgericht Düsseldorf, Urteil vom 28.08.2020 – 4 U 162/18

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