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Keine Nadelepilation für Transsexuelle

Die GKV ist zur Übernahme der Kosten für eine Elektroepilation der grauen und weißen Barthaare durch eine Kosmetikerin/Elektrologistin nach einer geschlechtsangleichenden Behandlung bei Transsexualität auch dann nicht verpflichtet, wenn ein Vertragsarzt die begehrte Leistung nicht erbringt.

Eine Epilationsbehandlung unterliegt dem Arztvorbehalt. Ein Systemversagen, das sich daraus ergibt, dass die Versicherte keine Vertragsärzte findet, die die Nadelepilation der Barthaare erbringen, und weder die Krankenkasse noch die KV leistungsbereite Vertragsärzte benennen können, begründet keinen Anspruch der Versicherten gegen die Kasse auf die Verschaffung einer als ärztliche Leistung gebotenen Behandlung durch einen Nichtarzt.

Die Schaffung der gesetzlichen Grundlagen für eine Kostenübernahme weiterer Behandlungsmaßnahmen zur optischen Angleichung an das gewünschte Geschlecht obliegt dem Gesetzgeber.

Quelle: Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 17.03.2020 – L 16 KR 462/19

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