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Zur Wirtschaftlichkeitsprüfung bezüglich die Abforderung von Kontrastmitteln

Eine Wirtschaftlichkeitsprüfung nach Durchschnittswerten im Wege einer statistischen Vergleichsprüfung ist für die Abforderung von Kontrastmitteln als Sprechstundenbedarf nicht möglich, da kein repräsentativer Vergleichsmaßstab im Sinne eines Fallwertes oder eines wirtschaftlichen durchschnittlichen Verbrauchs in ml pro Versichertem bestimmbar ist.

Eine Wirtschaftlichkeitsprüfung der Abforderung von Sprechstundenbedarf nach Durchschnittswerten im Wege einer statistischen Vergleichsprüfung bedarf bei einer fachübergreifenden BAG einer besonderen intellektuellen Betrachtung.

Ein Medizinisches Versorgungszentrum für die Erbringung radiologischer Leistungen setzte sich angesichts einer Verletzung dieser Grundsätze auf dem Klageweg erfolgreich gegen Regressbescheide der Prüfungsstelle der Vertragsärzte und Krankenkassen in Schleswig-Holstein zur Wehr.

Quelle: Sozialgericht Kiel, Urteil vom 06.02.2019 – S 2 KA 257/16

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