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Zur sachlich-rechnerischen Richtigstellung bei Kieferbruchbehandlung

Die Darlegungs-, Nachweis- und Dokumentationspflichten der (Zahn-)Ärzte stellen sich im Leistungsrecht der GKV als Obliegenheiten dar: Soweit diesen nicht hinreichend nachgekommen wird, ist der entsprechende Honoraranspruch verwirkt. Nicht hinreichend dargelegte, dokumentierte und nachgewiesene Leistungen (GOP) sind als nicht erbracht bzw. als nicht erfüllt anzusehen und können daher nicht abgerechnet werden.

Es fehlt am Nachweis einer ordnungsgemäßen Leistungserbringung im Rahmen einer Kieferbruchbehandlung, wenn bereits eine Fraktur des Kiefers der Patientenkartei nicht zu entnehmen ist, weil kein präoperativer Befund der Zähne oder des Kiefers und auch kein behauptetes Unfallereignis dokumentiert sind.

Bei fehlendem Nachweis für die ordnungsgemäße Erbringung der Hauptleistung können auch mit der Hauptleistung in Zusammenhang stehende Neben- und Folgeleistungen, wie das Anbringen der Verbandsplatte, die Nachbehandlung, die Antibiose und die Schmerztherapie sowie Besuchsleistungen abgesetzt werden.

Quelle: Landessozialgericht Hessen, Beschluss vom 17.09.2018 – L 4 KA 45/14

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