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Zur Anerkennung von Atemwegsbeschwerden als Berufskrankheit

Möchte ein Arbeitnehmer seine Atemwegserkrankung wegen einer jahrelangen Belastung durch Tonerpartikel – wie zum Beispiel aus Laserdruckern und Kopiergeräten – am Arbeitsplatz als Berufskrankheit anerkennen lassen, muss er die berufliche Ursache der Krankheit mit einem arbeitsplatzbezogenen Inhalationstest belegen.

Der Träger der gesetzlichen Unfallversicherung lehnte die Anerkennung der Berufskrankheit eines knapp vier Jahre als Vervielfältiger in einem Kopierraum tätigen Mannes ab. Der Kausalzusammenhang zwischen der beruflichen Tätigkeit und der Atemwegserkrankung könne nicht belegt werden.

Auch vor Gericht konnte der Mann die Anerkennung seiner Atemwegsbeschwerden als Berufskrankheit nicht durchsetzen. Hierfür hätte es der Durchführung eines arbeitsplatzbezogenen Inhalationstests mit dem Nachweis einer allergischen Reaktion bedurft, zu welcher der Versicherte sich nicht bereit zeigte.

Quelle: Landessozialgericht Hessen, Urteil vom 21.01.2019 – L 9 U 159/15

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