Springen Sie direkt:

Aktuelles

Zur Abrechenbarkeit strahlentherapeutischer Leistungen

Unterschiedliche Strahlentherapien können im Rahmen einer Analogabrechnung GOÄ-konform als gleichwertig angesehen werden.  Ein Privatversicherter hatte mit seiner Klage auf volle Kostenübernahme Erfolg.

Der Kläger litt an einem seltenen Tumor der Ohrspeicheldrüse (Parotistumor), den er in einer Klinik ohne Operation mittels intensitätsmodulierter Strahlentherapie (IMRT) entfernen ließ. Das Krankenhaus rechnete analog nach GOÄ-Nummer 5855 („Intraoperative Strahlenbehandlung mit Elektronen“) ab und liquidierte für die Behandlungen in Summe 15.000 €. Der private Versicherer wollte lediglich 6.000 € zahlen. Das OLG teilte die Ansicht des Patienten, die mehrmalige Bestrahlung in einer IMRT sei mit der Bestrahlung im Rahmen einer OP vergleichbar im Sinne des § 6 Abs. 2 GOÄ und könne entsprechend einer intraoperativen Strahlenbehandlung („IORT“) abgerechnet werden.

Quelle: Oberlandesgericht Düsseldorf, Urteil vom 14.06.2019 – I-4 U 45/18

Wir wollen, dass Sie Recht bekommen.

Sie benötigen Unterstützung? Dann vereinbaren Sie jetzt einen unverbindlichen Telefontermin mit uns.

Telefontermin vereinbaren