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Reparatur eines Medizinproduktes als Behandlungsfehler

Der BGH hat mit einem Urteil vom 24.07.2018 (Az. VI ZR 294/17) festgestellt, dass ein nur notdürftig repariertes Medizinprodukt, dass Schäden verursacht, dazu führt, dass die behandelnde Klinik Schadensersatz und Schmerzensgeld zu zahlen hat. Vorliegend wurde der Stecker eines CTG-Gerätes nur notdürftig mit einem Heftpflaster repariert. Dadurch wurden die Herztöne des Kindes nur unzureichend aufgezeichnet. Das Kind kam darauf aufgrund eines nicht bemerkten Sauerstoffmangels mit einem Hirnschaden zur Welt, die Behandler haften wegen der ganz offenbar mangelhaften Reparatur auf Schadensersatz und Schmerzensgeld.

Quelle: BGH,Urteil vom 24.07.2018, Az. VI ZR 294/17

 

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