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Dermatologe muss Nebentätigkeit einstellen

Ein Kosmetikstudio wird nicht zur „Medical Beauty Lounge“ und eine medizinische Fachangestellte nicht zur „Medizinkosmetikerin“, nur weil das Kosmetikstudio einer Arztpraxis angeschlossen ist.

Ein Arzt betrieb neben seiner dermatologischen Privatarztpraxis ein Kosmetikstudio, das er als „Medical Beauty Lounge“ bezeichnete. Unter den dort erbrachten Leistungen bewarb er eine „medizinische Therapie“, unter der Rubrik „Stellengesuch“ befand sich ein Hinweis auf „gut ausgebildete Medizinkosmetikerinnen“.

Das Gericht hielt all diese Bezeichnungen für irreführend. Es werde der Eindruck erweckt, dass in der „Beauty Lounge“ medizinische Leistungen erbracht würden. Würden diese Leistungen aber tatsächlich erbracht, verstieße der Arzt wegen der Zusammenarbeit mit Kosmetikerinnen und der Tätigkeit außerhalb seiner Niederlassung gegen das Berufsrecht.

Quelle: Landgericht Frankfurt, Urteil vom 28.05.2019 – 3-06 O 102/18

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