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Schmerzensgeld nach Dithranol-Behandlung im Krankenhaus

Wird ein Patient im Rahmen einer teilstationären Behandlung an einer Universitätsklinik wegen eines entzündeten Kopfhautekzems äußerlich erstmals mit einem Medikament (Dithranol) behandelt, das wiederum eine planvolle Entzündungsreaktion hervorruft, muss der Patient vor der Verabreichung des Medikaments über dessen Wirkweise und mögliche Nebenwirkungen aufgeklärt werden.

Die beschriebene Entzündungsreaktion ging bei einem Patienten mit mehrere Tage andauernden Beschwerden in der Art eines Sonnenbrands einher. Der Patient klagte wegen eines Aufklärungsfehlers auf Zahlung eines Schmerzensgelds in Höhe von mindestens 15.000 €. Im Übrigen beantragte er festzustellen, ihm sämtliche weiteren Schäden zu ersetzen. Das Gericht sprach dem Kläger ein Schmerzensgeld in Höhe von 900 € zu. Den Feststellungantrag hielt es für unbegründet. Durch die Behandlung hervorgerufene länger andauernde Schäden seien nicht bewiesen bzw. zu erwarten. Den Streitwert bezifferte das LG auf 35.000 € (Quelle: Landgericht Freiburg (Breisgau), Urteil vom 23.02.2018 – 1 O 297/15).

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