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Krankheitskosten als außergewöhnliche Belastung

Dem Steuerpflichtigen erwachsen Krankheitskosten – ohne Rücksicht auf die Art und die Ursache der Erkrankung – aus tatsächlichen Gründen zwangsläufig.

Aufwendungen für die eigentliche Heilbehandlung werden typisierend als außergewöhnliche Belastung berücksichtigt, ohne dass es im Einzelfall der nach § 33 Abs. 2 Satz 1 EStG an sich gebotenen Prüfung der Zwangsläufigkeit dem Grunde und der Höhe nach bedarf.

Bei (Fern-)Reiki handelt es sich um eine wissenschaftlich nicht anerkannte Behandlungsmethode, sodass Aufwendungen hierfür nicht als außergewöhnliche Belastungen anzuerkennen sind.

Beerdigungskosten können als außergewöhnliche Belastung nur abgezogen werden, soweit sie nicht aus dem Nachlass oder durch sonstige im Zusammenhang mit dem Tod zugeflossene Geldleistungen gedeckt sind.

Quelle: Beschluss des BFH vom 21.02.2018, Az.: VI R 11/16

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