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Keine Gynäkologen-Haftung trotz Pflichtverletzung

Bei der Behandlung eines Patienten durch Ärzte verschiedener Fachgebiete kann eine Haftung des erstbehandelnden Arztes trotz festgestellter Pflichtverletzungen ausscheiden. Es fehlt an der notwendigen Kausalität für eingetretene Schäden, wenn unterlassene notwendige Behandlungsmaßnahmen zeitgerecht durch einen nachbehandelnden Arzt erfolgen.

Die Unterlassung der Abklärung einer Blasenverletzung kann einem Gynäkologen nicht zum Vorwurf gemacht werden, wenn dieser auf die Notwendigkeit einer urologischen Weiterbehandlung des Patienten hingewiesen hat und die notwendige Untersuchung dann im Rahmen der Weiterbehandlung vorgenommen wurde (vgl. Oberlandesgericht Koblenz, Urteil vom 08.03.2017 – 5 U 65/16).

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