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Kein Anspruch auf Behandlung durch bestimmten Arzt

Gesetzlich versicherte Patienten haben grundsätzlich keinen Anspruch auf eine Behandlung durch einen bestimmten Arzt. Will der Patient nur von einem bestimmten Arzt behandelt bzw. operiert werden, so muss er dies grundsätzlich eindeutig und unmissverständlich zum Ausdruck bringen.

Dem Patient bleibt es unbenommen zu erklären, dass er nur von einem bestimmten Arzt operiert werden wolle. In diesem Fall müsse der Patient diese Einschränkung allerdings eindeutig und unmissverständlich zum Ausdruck bringen. Werde dann die Behandlung durch einen anderen Arzt durchgeführt, müsse der Patient darüber aufgeklärt werden, dass ein anderer Arzt den Eingriff durchführe. Andernfalls sei der Eingriff tatsächlich nicht von der Einwilligung gedeckt. Beweisbelastet für eine solche beschränkte Einwilligung sei grundsätzlich der Patient.

Quelle: OLG Saarbrücken, Urteil vom 11.04.2018, Az. 1 U 111/17

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