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Ausübung der „CranioSacrale Therapie nach Upledger“ ohne Heilpraktiker-Zulassung möglich

Die Ausübung von Heilkunde unterfällt nur dann dem Heilpraktikervorbehalt nach § 1 HeilPrG, wenn von der Behandlung eine zumindest mittelbare Gesundheitsgefährdung ausgeht. Ob die Anwendung der Therapie selbst mit gesundheitlichen Gefahren verbunden ist, kann im Zivilprozess nur dann beurteilt werden, wenn der Kläger Anwendungsgebiete und Formen der Therapie im Einzelnen darlegt (im Streitfall verneint). Eine mittelbare Gesundheitsgefährdung kann sich grundsätzlich auch daraus ergeben, dass Patienten infolge der Therapie von einem Arztbesuch abgehalten werden; daran fehlt es jedoch, wenn die Anwendung der Therapie ausschließlich auf Grund ärztlicher Verordnung erfolgt.

Quelle: Oberlandesgericht Frankfurt, Urteil vom 23.11.2017 – 6 U 140/17

 

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