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Aufklärungspflicht des Arztes bei Off-Label-Use

Das OLG Dresden hat mit Urteil vom 15.05.2018 (Az.: 4 U 248/16) festgestellt, dass ein Arzt, der ein 14-jähriges Kind bei Rückenschmerzen mit einem Schmerzmittel (hier: Lyrica) behandelt, die Eltern des Kindes über die Tatsache aufzuklären hat, dass hier ein sogenannter Off-Label-Use vorliegt, da dass Medikament grundsätzlich nur für Erwachsene zugelassen ist. Das Medikament wird also ausserhalb des zugelassenen Anwendungsbereichs verwendet. Risiken und Nebenwirkungen sind noch nicht klar. Klärt der Arzt hierüber nicht auf, liegt ein Aufklärungsmangel vor. Die Behandlung ist aber nicht fehlerhaft, wenn in den einschlägigen medizinischen Fachkreisen über den voraussichtlichen Nutzen des Medikaments auch im Off-Label-Use Konsens besteht (Quelle:  OLG Dresden, Urteil vom 15.05.2018, Az.: 4 U 248/16).

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