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Zurückbehaltungsrecht an Buchhaltungsunterlagen durch ein Beratungsunternehmen

An Buchhaltungsunterlagen im Original, die der Mandant für die Prüfung etwaiger Gegenansprüche gegen die kreditgebende Bank heranziehen will, besteht in aller Regel kein Zurückbehaltungsrecht nach § 273 BGB.

Auf das dem Rechtsanwalt und dem Steuerberater zustehende Zurückbehaltungsrecht, das – anders als § 273 BGB – eine Verwendung der Geschäftsunterlagen des Auftraggebers als Druckmittel zur Begleichung von Honoraransprüchen ermöglich, kann sich ein Beratungsunternehmen nicht berufen. Eine analoge Anwendung dieser nur für die genannten Berufe geltenden Spezialvorschriften scheidet aus (vgl. Endurteil des OLG München vom 15.02.2017, Az.: 20 U 3317/16).

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