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Zur Aufklärungspflicht des Arztes bei Kombination zweier Eingriffe

Klärt der Arzt vor der Kombination zweier Eingriffe (hier: Katarakt-OP unter gleichzeitiger Astigmatismuskorrektur) nur über einen Operationsteil (hier: Katarakt-OP) auf, so haftet er für die Folgen der Operation nicht, wenn offen bleibt, ob diese nicht auch allein auf dem Teil der Operation beruhen können, der von der Aufklärung umfasst war.

Eine nach einer Augen-Operation an Verschlechterung der Sehfähigkeit und Hornhaut-Vernarbungen leidende Patientin scheiterte vor diesem Hintergrund mit ihrer Klage auf Schadenersatz in Höhe von mehr als 44.000 € gegen Rechtsanwälte, die sie beauftragt hatte, Ersatzansprüche gegen den operierenden Augenarzt gerichtlich durchzusetzen (vgl. Oberlandesgericht Dresden, Urteil vom 16.05.2017 – 4 U 1229/15).

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