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Vertragliche Haftung eines Reitstallinhabers für Verletzung eines Pferdes

Dem Eigentümer eines Pferdes, der dieses bei einem Reitstall in den Vollberitt gegeben hat, kann gegen den Betreiber des Reitstalls ein vertraglicher Schadensersatzanspruch zustehen, wenn das Pferd durch eine Praktikantin in der Reithalle frei laufen gelassen worden ist, ohne zuvor geritten oder longiert worden zu sein und wenn sich das Pferd bei dem Freilauf durch einen Zusammenstoß mit Stahlstützen des Hallendachs verletzt hat. Ein solcher Vertrag über den „Vollberitt“ eines Pferdes kann als typengemischter Vertrag mit Schwerpunkt in der Leistung von Diensten einzuordnen sein. Ist die Schadensursache aus dem Gefahren- und Verantwortungsbereich des Anspruchsgegners hervorgegangen und rechtfertigt die Sachlage den Schluss, dass dieser die ihm obliegende Sorgfalt verletzt hat, so muss er sich vom Vorwurf der Vertragsverletzung entlasten; er hat hierfür darzulegen und gegebenenfalls nachzuweisen, dass ihn kein Pflichtverstoß trifft (vgl. Urteil des BGH vom 12.01.2017, Az.: III ZR 4/16).

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