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Schmerzensgeld in Höhe von € 40.000,00

Das Kammergericht Berlin hat mit einem Urteil vom 13.03.2017 (Az. – 20 U 238/15) festgestellt, dass ein Arzt, der einen an Herzrasen leidenden Patienten behandelt, diesen darüber aufzuklären habe, dass die Durchführung einer elektrophysiologischen Herzkatheteruntersuchung (EPU), Ablationstherapie nicht absolut indiziert sei und dass andere Alternativen, insbesondere nicht invasive Methoden zur Verfügung stehen, die zwar nicht zur Heilung führten, aber die Risiken einer invasiven Herzkatheteruntersuchung vermeiden würden.

Dies sei schon deswegen erforderlich, um die Ernsthaftigkeit des Therapiewunsches des Patienten zu prüfen.

Da eine Information über die Behandlungsalternativen unterblieben war, und es zu schweren und dauerhaften Herzrythmusstörungen mit der Folge der Implantation eines Herzschrittmachers gekommen war, wurde der Arzt verpflichtet, ein Schmerzensgeld in Höhe von €40.000,00 zu zahlen.

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