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Radiologin in Urlaubsvertretung freiberuflich tätig

Eine Radiologin, die in einer radiologischen Gemeinschaftspraxis als Urlaubsvertreterin MRT-, CT- und Röntgenuntersuchungen befundet, unterliegt nicht der Sozialversicherungspflicht, wenn sie entscheiden kann, an welchen Tagen sie arbeitet, und nach Arbeitsstunden bezahlt wird, wobei sie nicht das Zeiterfassungssystem der Praxis nutzen muss.

Die Ärztin rechnete für ihre Vertretungstage gegenüber der Praxis für Radiologie mit acht Gesellschaftern und weiteren angestellten Ärzten einen vereinbarten Stundensatz in Höhe von 60 € ab. In die Praxisorganisation war sie nicht eingebunden. Die Praxis klagte, nachdem die Rentenversicherung die Tätigkeit als abhängig und sozialversicherungspflichtig eingestuft hatte.

Das Gericht stellte eine freiberufliche Tätigkeit fest. Es sah deutliche Unterschiede zwischen den übrigen in der Praxis abhängig beschäftigten Ärzten und der Praxisvertreterin und gab der Praxis Recht (vgl. Landessozialgericht Baden-Württemberg, Urteil vom 21. Februar 2017 – L 11 R 2433/16).

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