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Psychotherapeuten müssen künftig Sprechstunden anbieten

Im Rahmen der Strukturreform der ambulanten Psychotherapie müssen Psychotherapeuten ab dem 1. April grundsätzlich eine Sprechstunde anbieten.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat am 24. November eine entsprechende Änderung der Psychotherapie-Richtlinie beschlossen.
Psychotherapeuten mit einem ganzen Praxissitz müssen zukünftig Sprechstundentermine von in der Regel mindestens 100 Minuten pro Woche anbieten.

Bei Psychotherapeuten mit einem halben Praxissitz sind es mindestens 50 Minuten. Diese Verpflichtung gilt für alle Psychologischen Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeuten sowie Fachärzte, die über eine Abrechnungsgenehmigung für eine
Richtlinienpsychotherapie verfügen.

Die KVen können jedoch mehr oder wenigerSprechstundenzeiten vorschreiben, wenn dies zur Erfüllung ihres Sicherstellungsauftrags notwendig ist. Psychotherapeuten können selbst entscheiden, ob sie die Sprechstunde offen oder mit Terminvergabe

Es gilt eine Übergangsregelung bis zum 1. April 2018.

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