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Kostentragung der gesetzlichen Krankenversicherung: Verspätete Entscheidungen über Kostenübernahme einer Schlauchmagenoperation

Das Sozialgericht München hat entschieden, dass eine Krankenversicherung, die die Anfragen einer Patientin zur Übernahme der Behandlungskosten für eine Schlauchmagenoperation nicht fristgerecht, also nicht 5 Wochen (§13 SGB V) nach Eingang des Antrages bei Einschaltung des medizinischen Dienstes bescheidet, die Behandlung bezahlen muss, auch wenn sie über die medizinische Notwendigkeit nicht abgeklärt werden konnte (vgl. Sozialgericht München vom 21.04.2017, Az.: S 29 KR 270/16).

Das gilt im Übrigen nach hiesiger Ansicht auch für Ansprüche auf Kostenübernahme im Rahmen der Liposuktion bei Lipödemen.

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