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Keine Entschädigung beim Verpassen eines Fluges aufgrund der Handgepäckskontrolle

Ein Anspruch auf Entschädigung wegen Aufopferung bzw. enteignenden Eingriffs besteht nicht, wenn ein Fluggast wegen der erforderlichen Dauer der Handgepäckskontrolle den Flug versäumt. Da sich jedermann einer solchen Kontrolle unterziehen muss, stellt die Versäumung des Flugs kein Sonderopfer dar. Auf die Kontrolle kann sich der Passagier, da er von vornherein weiß, dass sie erfolgen wird, einstellen. Auf dieser Vorhersehbarkeit der Kontrolle als solcher beruht die Empfehlung der Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber, rechtzeitig, d.h. 2 bis 3 Stunden vor Abflug, am Flughafen zu erscheinen und für die Kontrolle Zeit einzuplanen. Wer dadurch, dass er in diesem Sinne nicht rechtzeitig erscheint, die Kontrolle nicht mehr vor Abschluss des Boarding passieren kann, erleidet daher keinen besonderen Nachteil; jeder, der nicht rechtzeitig erscheint, wird seinen Flug verpassen (vgl. Urteil des OLG Frankfurt am Main vom 15.01.2017, Az.: 1 U 139/15). 

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