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Kausalitätsnachweis als Voraussetzung der Zahlung von Schmerzensgeld nach einem Verkehrsunfall

Nach einem Verkehrsunfall besteht kein Anspruch auf Zahlung eines Schmerzensgeldes, wenn der angeblich Geschädigte für die von ihm geltend gemachten Verletzungsfolgen beweisfällig geblieben ist. Der Geschädigte ist neben dem Vorliegen der Verletzungen als solchen auch dafür beweisbelastet, dass – wenn die Verletzungen vorlagen – diese auch auf dem Unfall beruhen.

Das Vorliegen von Verletzungen allein begründet eine Schadensersatzpflicht für sich genommen jedoch nicht. Vielmehr ist es erforderlich, dass die Verletzungen ursächlich auf den streitgegenständlichen Verkehrsunfall zurückzuführen sind.

Der zeitliche Zusammenhang des dargelegten Verletzungsbildes mit dem Unfall begründet keine Vermutung dafür, dass die Verletzungen auf den vorliegend zu beurteilenden Verkehrsunfall zurückzuführen sind (vgl Urteil des AG Euskirchen vom 07.04.2017, Az.: 27 C 64/16).

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