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Dokumentationspflicht eines Maklers bei Wechsel der Krankenversicherung des Versicherten

Der Schadenersatzanspruch eines Versicherten kann nicht darauf gestützt werden, dass der Makler seine Pflicht verletzt hat, die Bedarfserhebung, Beratung und Empfehlung zu dokumentieren und ihm vor dem Abschluss des Vertrages zu übermitteln.

Hat der Makler die Dokumentation erst nach dem Vertragsschluss erstellt und übermittelt, so führt eine solche Verletzung der Dokumentationspflicht jedoch für sich genommen noch nicht zu einem Schadenersatzanspruch, da diese Pflicht lediglich dazu dient, das Vermittlergespräch auch zu Beweiszwecken festzuhalten und dem Versicherungsnehmer die Gründe der Entscheidung für ein bestimmtes Produkt nochmals vor Augen zu führen, sondern lediglich zu einer Umkehr der Beweislast.

Dies gilt nicht nur dann, wenn überhaupt keine Beratungsdokumentation vorgelegt wird, sondern auch dann, wenn die vorgelegte Dokumentation die behauptete Beratung nicht ausweist. Dann muss der Makler nachweisen, dass er entgegen der schriftlichen Dokumentation trotzdem mündlich beraten hat, wie er behauptet (vgl. Urteil des OLG Dresden vom 21.02.2017, Az.: 4 U 1512/16).

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