Springen Sie direkt:

Aktuelles

Anforderungen an eine Arzthaftung bei Betreuung einer Schwangerschaft

Ein Arzt haftet für die Folgen des Unterlassens weiterführender Diagnostik bei der Betreuung einer Schwangerschaft, die zur Geburt eines am Down-Syndrom leidenden Kindes geführt hat, nur dann, wenn diese weiterführende Diagnostik reaktionspflichtige Befunde ergeben hätte (hier: verneint).

Dabei ist auch von Bedeutung, dass die Patientin zu Beginn der Schwangerschaft eine Amniozentese wegen des damit verbundenen Abortrisikos ausdrücklich abgelehnt hatte. Ein Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe haftet daher nicht, wenn insbesondere Befunderhebungsfehler bei der Betreuung der Schwangerschaft nicht nachgewiesen sind  (vgl. Urteil des OLG Köln vom 16.11.2016, Az.: 5 U 143/15).

Wir wollen, dass Sie Recht bekommen.

Sie benötigen Unterstützung? Dann vereinbaren Sie jetzt einen unverbindlichen Telefontermin mit uns.

Telefontermin vereinbaren