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Aktuelles

Änderungen der Abrechnung im Notfalldienst

Für den Notfall- und Bereitschaftsdienst gibt es ab 01.04.2017 neue Regelungen im EBM. Im Einzelnen wurden Schweregradzuschläge für besonders aufwendige Behandlungsfälle und eine Abklärungspauschale für Patienten, die keine Notfallbehandlung benötigen, beschlossen.

Für Patienten mit erhöhtem Behandlungsaufwand werden zwei Schweregradzuschläge als Zuschlag zu den Notfallpauschalen nach den Nrn. 01210 und 01212 in den EBM aufgenommen. Ein Schweregradzuschlag ist an bestimmte gesicherte Behandlungsdiagnosen, beispielsweise eine Pneumonie oder tiefe Beinvenenthrombose, geknüpft. Gleichzeitig wird die Bewertung der Nr. 01210 von bisher 127 Punkten auf 120 Punkte (12,64 Euro) abgesenkt.

Der zweite Schweregradzuschlag Nr. 01226 berücksichtigt den erhöhten Aufwand, der aufgrund einer schwierigen Kommunikation infolge bestimmter Grunderkrankungen – zum Beispiel der Alzheimer Demenz – oder infolge des Alters (Neugeborene, Säuglinge und Kleinkinder) besteht. Er berücksichtigt außerdem den erhöhten Behandlungsaufwand bei geriatrischen Patienten mit Frailty-Syndrom.

Für Patienten, die nicht notfallmäßig in der Notaufnahme im Krankenhaus oder im organisierten Bereitschaftsdienst behandelt werden müssen und deshalb in eine Arztpraxis weitergeleitet werden können, gibt es künftig zwei Abklärungspauschalen, die Nr. 01205 und Nr. 01207.

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