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250.000 Euro Schmerzensgeld nach ärztlichen Behandlungsfehlern bei Geburt

Das OLG Hamm hat einem Kind ein Schmerzensgeld in Höhe von 250.000 Euro zugesprochen.

Ein Kind, das vor der Geburt trotz pathologischen CTG weder dauerhaft mittels CTG überwacht wurde noch eine sofortige Geburt mittels Kaiserschnitt eingeleitet wurde, hat, wenn aufgrund dessen eine sehr straffe Nabelschnurumschlingung eintrat mit der Folge allgemeiner Entwicklungsstörungen, expressiven Spracheentwicklungsstörungen und Epilepsie einen Anspruch auf Schadensersatz in Höhe von 250.000 Euro.

Bleibt ein CTG pathologisch und ist eine Fetalblutgasanalyse nicht möglich, ist die Geburt mittels Sectio zu beenden. Das Unterlassen einer gebotenen dauernden CTG-Überwachung ist dem Fall als grober Behandlungsfehler zu bewerten. Dasselbe gilt für das Überschreiten der sog. Entscheidungs-Entbindungs-Zeit von 20 Minuten um fast das Doppelte (vgl. OLG Hamm, Urteil vom 04.04.2017, Az.26 U 88/16).

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