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Vorsicht bei der Bewerbung von Bioresonanztheorie & Co.

Wer im Medizinbereich geschäftlich mit Wirkungsaussagen Werbung treibt, die wissenschaftlich ungesichert sind, hat darzulegen und zu beweisen, dass seine Angaben zutreffend und richtig sind. Die Bewerbung von Geräten zur Durchführung der Bioresonanztherapie mit Behandlungserfolgen bei unterschiedlichsten Erkrankungen (hier: u.a. Atemwegserkrankungen, Grippe, Schmerzzustände) ist zur Irreführung geeignet, sofern es den Wirkungsbehauptungen an einer hinreichenden wissenschaftlichen Absicherung ermangelt. In Fällen, in denen objektiv messbare organische Befundmöglichkeiten fehlen und der Wirksamkeitsnachweis allein von einer Beurteilung des subjektiven Empfindens des Probanden abhängt, ist zum Wirksamkeitsnachweis grundsätzlich die Vorlage einer placebokontrollierten Doppelblindstudie erforderlich (§§ 4 II MPG, 4 Nr. 11 UWG)(vgl. Landgericht München I, Urteil vom 11.04.2016 – 4 HK O 11063/13).

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