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Verwendung von Amalgam bei Zahnfüllungen grundsätzlich unbedenklich

Grundsätzlich ist die zahnmedizinische Versorgung mit Amalgam zulässig und medizinisch unbedenklich. Zeigt eine Patientin gesundheitliche Beeinträchtigungen erst viele Jahre nach der Ersteinbringung von Amalgam, so spricht dies gegen eine allergische Reaktion, hat das OLG Hamm entschieden.

Die Klägerin besaß seit ihrer Kindheit Amalgam-Füllungen und ließ sich von ihrer Zahnärztin neue einsetzen, die nach Behandlungsende durch einen anderen Zahnarzt wieder entfernt wurden. Es folgte eine Haftungsklage der Betroffenen, die unter anderem 12.000 € Schmerzensgeld verlangte.

Allerdings konnte das OLG weder eine fehlerhafte Behandlung durch die Zahnärztin noch eine fehlerhafte Aufklärung feststellen. Einem Sachverständigengutachten zufolge sei Verwendung von Amalgam grundsätzlich unbedenklich. Eine Amalgamallergie sei bei der Klägerin ebenso wenig feststellbar wie eine konkrete Schädigung durch die Amalgam-Verwendung. In die zahnärztliche Behandlung mit Amalgamfüllungen habe sie zudem wirksam eingewilligt (vgl. Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 04.03.2016 – 26 U 16/15).

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