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Verstoß gegen Gebot der Wirtschaftlichkeit beim Verkauf des Unfallfahrzeugs

Der Geschädigte leistet dem Gebot der Wirtschaftlichkeit im Allgemeinen Genüge und bewegt sich in den für die Schadensbehebung gezogenen Grenzen, wenn er die Veräußerung seines beschädigten Kraftfahrzeuges zu demjenigen Preis vornimmt, den ein von ihm eingeschalteter Sachverständiger in einem Gutachten, das eine korrekte Wertermittlung erkennen lässt, als Wert auf dem allgemeinen regionalen Markt ermittelt hat. Ein Verkehrsunfallgeschädigter verstößt nicht gegen seine Schadensminderungspflicht, wenn er das beschädigte Fahrzeug sogar zu einem Preis veräußert, der noch geringfügig über dem in einem Sachverständigengutachten aufgrund der Angebote von vier verschiedenen auf dem regionalen Markt tätigen Unternehmen ermittelten Restwert liegt. Denn der Geschädigte ist mit dem Risiko, dass sich der von ihm realisierte Erlös später als zu niedrig erweist, nur dann belastet, wenn er den Restwert ohne hinreichend Absicherung realisiert. Etwas anderes gilt nur dann, wenn der Schädiger bzw. sein Haftpflichtversicherer ihm bereits vor der Veräußerung eine erheblich günstigere Verwertungsmöglichkeit nachgewiesen haben (vgl. Urteil des OLG Hamm vom 11.11.2015, Az.: 11 U 13/15).

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