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Verordnungsausschluss für Glinide tritt in Kraft

Glinide zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2 können nur noch in medizinisch begründeten Einzelfällen zulasten der GKV verordnet werden. Der G-BA hat entschieden, die bereits im Jahr 2010 beschlossene, zunächst jedoch vom BMG beanstandete Verordnungseinschränkung zum 1. Juli 2016 in Kraft zu setzen.

Zum Hintergrund: Der G-BA hatte in 2010 eine Verordnungseinschränkung für Glinide beschlossen, da der therapeutische Nutzen dieser Wirkstoffgruppe nach dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse nicht als nachgewiesen angesehen werden konnte. Das BMG beanstandete den Beschluss, wogegen der G-BA klagte. Das LSG Berlin-Brandenburg stellte fest, dass die vom BMG verfügte Beanstandung rechtswidrig war und hob sie auf. Somit kann der G-BA-Beschluss im Bundesanzeiger veröffentlicht werden und in Kraft treten. Mit Veröffentlichung des ursprünglichen Beschlusses aus dem Jahr 2010 wird ein im März 2015 eingeleitetes weiteres Verfahren zur Einschränkung der Verordnungsfähigkeit von Gliniden gegenstandslos und deshalb eingestellt.

Beschluss vom 18.02.2016: Veröffentlichung des Beschlusses vom 17.06.2010
Beschluss vom 01.02.2016: Einstellung des Verfahrens vom 10.03.2015

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