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Unterlassene Sehnervuntersuchung bei Diabetes mellitus eines Kindes als grober Behandlungsfehler

Unterlässt ein Augenarzt bei einem 11-jährigen Kind mit Diabetes mellitus, eine Sehnervuntersuchung durchzuführen, kann dies als grober Behandlungsfehler zu werten sein. Infolge dieses groben Befunderhebungsfehlers kommt dem Patienten eine Beweiserleichterung zugute, soweit es um die Folgen dieses Behandlungsfehlers geht. Der Verlust der Sehfähigkeit von 60 % auf unter 30 % kann bei einem 11-jährigen Kind ein Schmerzensgeld von 80.000 EUR rechtfertigen. Dabei ist nur das Risiko der Erblindung, nicht aber die tatsächliche Erblindung selbst berücksichtigt (vgl. Urteil des OLG Hamm vom 10.05.2016, Az.: 26 U 107/15).

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