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Umfang der ärztlichen Aufklärungspflicht zur Schnittführung bei rein kosmetischer Operation

Mangels medizinischer Indikation beurteilt sich die Frage nach einem fehlerhaften operativen Vorgehen bei einer rein kosmetischen Operation danach, was die Parteien zuvor vereinbart haben, wobei entscheidend ist, welches ästhetische Ziel mit der Operation erreicht werden sollte. Die in den Aufklärungsbögen enthaltenen Einzeichnungen zur Schnittführung dienen lediglich zur Veranschaulichung der Narbenführung, damit die Patientin weiß, wo diese Narben entlang verlaufen werden. Ein Behandlungsfehler liegt dann nicht vor, wenn nicht nachgewiesen ist, dass ein Schläfenlifting vereinbart wurde, die Schnittführung für das Gesichtslifting aber ausweislich des Aufklärungsbogens im Schläfenbereich verläuft (vgl Urteil des OLG Hamm vom 18.12.2015, Az.: 26 U 127/15).

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