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Schmerzensgeld für Todesangst verursachende Behandlungsfehler

Der programmverantwortliche Arzt für die Durchführung eines Mammographie-Screenings zur Brustkrebsfrüherkennung ist Behandlungsvertragspartner der Patientin. Die befundenden Ärzte haften für fehlerhaftes Verhalten nach deliktsrechtlichen Vorschriften. Geht die Patientin irrig davon aus, dass ein Behandlungsfehler den Verlauf ihrer Behandlung verschlimmert hat und für ihren nahenden Tod verantwortlich sein wird und ist dadurch eine psychische Beeinträchtigung mitverursacht worden, rechtfertigt dies ein Schmerzensgeld.

Die Erben einer an den Folgen eines Mammakarzinoms verstorbenen Patientin, deren Mammographiebilder fälschlich als unauffällig befundet worden waren, haben vor diesem Hintergrund zwei Fachärzte für Radiologie und einen Facharzt für Gynäkologie der befassten Screening-Einheit erfolgreich auf ein Schmerzensgeld in Höhe von 2.500€ und Schadenersatz verklagt (vgl. Landgericht Dortmund, Urteil vom 17.03.2016 – 4 O 210/11).

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