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Patienten haben Anspruch auf Medikationsplan

Gemäß § 31a Abs. 1 S. 1 SGB V i.V.m. § 29a BMV-Ä haben Krankenversicherte, die gleichzeitig mindestens drei verordnete Arzneimittel anwenden, seit dem 01.10.2016 Anspruch auf Erstellung, Erläuterung und Aushändigung eines Medikationsplans durch einen an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Arzt. Obwohl diese Regelung mit dem „Gesetz für sichere digitale Kommunikation und Anwendungen im Gesundheitswesen (E-Health-Gesetz)“ geschaffen wurde, kann der Plan bis auf Weiteres lediglich in Papierform beansprucht werden. Adressat des Anspruchs ist grundsätzlich der Hausarzt des Patienten, doch auch Fachärzte und Apotheker können Verpflichtungen treffen.

Näheres über Inhalt, Struktur und Vorgaben zur Erstellung und Aktualisierung eines Medikationsplans ist in der „Vereinbarung eines bundeseinheitlichen Medikationsplans – BMP“ zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, der Bundesärztekammer und dem Deutschen Apothekerverband vom 30.4.2016 (Vereinbarung BMP) geregelt.

Zur Vereinbarung: Abrufbar unter http://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/downloads/pdf-Ordner/Telemedizin_Telematik/VereinbarungMedikationsplan.pdf

Zur überarbeiteten Anlage 3:
http://www.kbv.de/media/sp/Medikationsplan_Anlage3.pdf

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