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OLG Koblenz: Vorher-nachher-Bilder für Schönheitsoperationen sind unzulässig

Die Werbung für ästhetisch-plastische Operationen ohne medizinische Notwendigkeit im Internet mit Fotos, die Patienten vor und nach der Behandlung zeigen, ist angesichts eines Verstoßes gegen § 11 Abs. 1 S. 3 HWG und das Wettbewerbsrecht unzulässig. Der Einsatz solcher Werbemittel ist bei medizinisch nicht notwendigen Eingriffen gänzlich verboten. Daran ändert auch die vorhergehende Registrierung der potentiellen Patienten per E-Mail nichts oder der Hinweis, dass die Bilder nur bereits eingehend informierten Patienten zugänglich seien. Das Verbot soll verhindern, dass sich Menschen den mit einem Eingriff verbundenen Risiken aussetzten, ohne dass es einen medizinischen Anlass für diesen gibt. Im Übrigen ist das Verbot sowohl mit EU-Recht als auch deutschem Verfassungsrecht vereinbar (vgl. OLG Koblenz, Urteil vom 8.06.2016, Az. 9 U 1362/15).

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