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Kein Schadenersatz wegen hoher Alternativkosten für Antibiotikatherapie für gesetzliche Krankenversicherung

Eine gesetzliche Krankenversicherung kann von einem Krankenhaus keinen Schadensersatz aus einer im Krankenhaus fehlerhaft behandelten MRSA-Infektion beanspruchen, wenn die als Schaden geltend gemachten Behandlungskosten auch im Rahmen einer fehlerfreien Therapie angefallen wären.

Eine gesetzliche Krankenversicherung begehrte im Wege der Berufung nach Klageabweisung in erster Instanz Schadensersatz aus übergegangenem Recht mit der Behauptung, eine Versicherte sei während eines stationären Krankenhausaufenthalts fehlerhaft behandelt worden. Das Vorliegen dreier, teils grober Behandlungs- und Befunderhebungsfehler wurde bestätigt. Gleichwohl scheiterten Schadensersatzansprüche der Klägerin im Streitfall daran, dass ihr deswegen kein Schaden erwachsen ist, weil die alternativ sicher angefallenen Kosten einer stationär vorzunehmenden Antibiotikatherapie die geltend gemachten Kosten in jedem Falle überstiegen hätten (vgl. Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 28.10.2016 – I-26 U 50/15, 26 U 50/15).

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