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Ersatzansprüche eines Gebäudeversicherers wegen grob fahrlässig herbeigeführten Brandschadens in Werkstatt

Ein Gebäudeversicherer hat Ersatzansprüche gegen einen Motorradbesitzer wegen Brandschäden aus übergegangenem Recht, wenn der Fahrzeugbesitzer in der versicherten Werkzeughalle Reparaturarbeiten durchgeführt hat und es aufgrund grober Fahrlässigkeit zu einem Brand gekommen ist. Ein unkontrolliertes Aufschlagen des Tanks mit hierfür nicht vorgesehenen Werkzeugen sowie das offene und insoweit ungeschützte Ablassen des Benzins in ein Behältnis innerhalb einer Werkstatthalle stellt wegen der leichten Entzündbarkeit des austretenden Benzin-Luft-Gemisches und der sich bildenden Dämpfe einen gefahrträchtigen Vorgang dar. Der hierauf folgende Einsatz eines Akkubohrers im unmittelbaren Kontaktbereich zu Benzin ist allerdings als grobe Fahrlässigkeit anzusehen, so dass die Quote der Ersatzansprüche zu ermitteln ist (vgl. Grundurteil des LG Krefeld vom 01.07.2015, Az.: 2 O 123/13).

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