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Das Entfernung von Tätowierungen mittels Lasergeräts kann erlaubnispflichtig sein

Die gesundheitlichen Gefahren, die mit der Entfernung von Tätowierungen mittels eines Lasergeräts verbunden sein können, lassen es nicht zu, dass die Tätigkeit erlaubnisfrei ausgeübt wird, bevor abschließend darüber entschieden ist, ob es dafür einer Erlaubnis nach § 1 des Heilpraktikergesetzes bedarf.

Die Stadt Erfurt hatte dem Antragsteller die Entfernung von Tätowierungen mittels eines Lasergeräts unter Anordnung der sofortigen Vollziehbarkeit untersagt, weil sie der Ansicht ist, dass er dafür einer Erlaubnis nach dem Heilpraktikergesetzes bedarf.

Hintergrund war ein Gutachten, wonach die Behandlung mit konkreten und nicht unerheblichen Gesundheitsgefahren verbunden sein kann. Da sich im Eilverfahren nicht abschließend klären lasse, ob und welche Gefahren durch die Benutzung des Lasergerätes und die Behandlung von Menschen damit drohten, erweise es sich als zwingend notwendig, bis zu einer endgültigen Klärung gegebenenfalls durch Beweiserhebung in einem Hauptsacheverfahren die betroffene Öffentlichkeit vor der
Realisierung dieser Risiken zu schützen.

Dagegen müsse das Interesse des Antragstellers, dem Einkommensverluste drohten, zurückstehen (vgl. OVG Weimar, Beschluss vom 11.08.2016, Az. 1 EO 596/15).

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