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Bemessung des Schmerzensgeldes bei einer Verletzung am Handgelenk

Wenn für einen Unfallgeschädigten die geringe, mit Schmerzen verbundene Restbeweglichkeit seines Handgelenks auf eine schmerzfreie Versteifung in optimaler Position hinausläuft, kann ein Schmerzensgeld in Höhe von 16.000 EUR angemessen sein. Bei Verkehrsunfällen tritt die Genugtuungsfunktion des Schmerzensgeldes in der Regel zurück und steht die Ausgleichsfunktion im Hinblick auf die erlittenen Verletzungen und unfallbedingten Verletzungsfolgen im Vordergrund. Bei der Schmerzensgeldbemessung verbietet sich eine schematische, zergliedernde Herangehensweise. Einzelne Verletzungen bzw. Verletzungsfolgen dürfen nicht gesondert bewertet und die so ermittelten Beträge addiert werden. Vielmehr ist die Schmerzensgeldhöhe in einer wertenden Gesamtschau aller Bemessungskriterien des konkreten Falls zu ermitteln, wobei die in vergleichbaren Fällen zugesprochenen Schmerzensgelder einen gewissen Anhaltspunkt bieten können, ohne jedoch zwingend zu einer bestimmten „richtigen“ Schmerzensgeldhöhe zu führen (vgl. Urteil des OLG Saarbrücken vom 21.04.2016, Az.: 4 U 76/15).

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