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Ausgleichszahlung zur Abfindung eines Versorgungsausgleichsanspruchs als Sonderausgabe abziebar

Eine von einem Apotheker an seine geschiedene Ehefrau geleistete Ausgleichszahlung zur Abfindung des Versorgungsausgleichs im Rahmen der Ehescheidung ist nach § 10 Abs. 1 Nr. 1b EStG als Sonderausgabe abziehbar. Bei der Versorgungsausgleichzahlung des Steuerpflichtigen an seine geschiedene Ehefrau handelt es sich um Anschaffungskosten des Rechts auf Altersversorgung, die weder als sofort abziehbare, vorweggenommene Werbungskosten noch – mangels Abnutzbarkeit des erhaltenen Rentenanrechts – im Wege der Absetzung für Abnutzung steuermindernde Berücksichtigung finden können. Bei der Ausgleichszahlung für den Verzicht auf die Durchführung des Versorgungsausgleichs handelt es sich um einen Erwerbsvorgang, der sich auf der privaten Vermögensebene und nicht auf der Einkunftsebene abspielt (vgl. Urteil des FG Schleswig-Holstein vom 18.07.2016, Az.: 3 K 49/14).

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