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Ziffer 2137 GOÄ keine „Komplexgebühr“

Ziffer 2137 GOÄ stellt abrechnungstechnisch keine allumfassende Komplexgebühr für eine Schulteroperation mit mehreren Pathologien dar. Ziffer 2137 GOÄ erfasst Eingriffe an den Gelenkflächen, also im knöchernen Bereich des Gelenks, und nicht auch weitergehende Eingriffe beispielsweise am subacromialen Nebengelenk und der Rotatorenmanschette oder der Entfernung der Gelenkschleimhaut. Diese sind keine notwendigen Einzelschritte des Leistungsziels nach Ziffer 2137, sondern sind jeweils eigenständig indiziert und daher mit den entsprechenden Ziffern (gegebenenfalls analog) abzurechnen (vgl. Verwaltungsgericht Stuttgart, Urteil vom 22. Juli 2015 – 12 K 3992/13).

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